Seele, Universum und Genetik

Alles setzt Bewusstsein voraus

Körper und Seele, deren Gesundheit, Krankheit, Entwicklung und Alterung unterliegen einem genetischen Wechselspiel, dessen Komplexität alle bisherigen Vorstellungen übersteigt.

Die Genetiker müssen sich von ihrem Bild eines stabilen Genoms verabschieden, in dem Veränderungen krankhafte Ausnahmen sind. Das Erbgut eines jeden ist in beständigem Umbau begriffen.

Die Folge: Jeder Organismus, jeder Mensch, selbst jede Körperzelle ist eine genetische Welt für sich.

Ein Genom ist ein Abbild des gesamten Universums

Die Sumerer, bzw. darauffolgenden Ägypter, schienen bereits Wissen darüber zu haben, dass ein Genom eine Projektion des zugehörigen Universums wäre.

Moderne Physiker erklären die Zeit für nichtig

Verwischter Zeitpfeil: Der Lauf der Zeit ist möglicherweise weniger vorherbestimmt als gedacht.

Denn die Quantenphysik kann die zeitliche Abfolge von Ereignissen unbestimmt machen oder sogar umkehren, wie nun theoretische Überlegungen nahelegen.

In einem Gedankenexperiment demonstrieren die Forscher: Auch die Zeit unterliegt unter bestimmten Bedingungen quantenphysikalischen Phänomenen wie der Überlagerung und Verschränkung.

Wir sind die Erschaffer unserer Realität – Bewusstsein erschafft Realität

Das klingt geradezu unverfroren, betrachtet man die Gesetze der newtonschen Physik, nach denen alles in linearen Abfolgen voneinander abhängt und in kausalen Zusammenhängen steht.

Die Quantenphysik hat indes herausgefunden, dass alle Möglichkeiten immer da sind und das Bewusstsein des Beobachters die tatsächliche Realität entstehen lässt.

Gemeinhin gelten die Gesetze der newtonschen Physik, die unser wissenschaftliches Denken bis heute prägen und bestimmen, damit nur für einige wenige Spezialfälle.

„Ich betrachte das Bewusstsein als die grundlegende Basis. Ich betrachte die Materie als eine Ableitung vom Bewusstsein. Wir können nicht hinter das Bewusstsein kommen. Alles, worüber wir sprechen, alles, was wir als existent ansehen, setzt Bewusstsein voraus. “

– Max Planck, der Begründer der Quantentheorie.

Im Buddhismus werden alle Phänomene als “relativ” gesehen

Phänomene können Erscheinungen materieller Art sein, wie Dinge, Körper von Lebewesen oder Pflanzen.
Als relativ gelten auch die Bewusstseinsinhalte wie Gedanken, Gefühle, Erinnerungen und Wahrnehmungen.
Relativ sind Phänomene, denn sie sind zusammengesetzt, sie stehen in Beziehung zueinander, sind vernetzt und voneinander abhängig und sie verändern sich die ganze Zeit. Zusätzlich erscheinen sie natürlich je nach Standpunkt verschieden.

Insofern kann man sagen, dass diese Phänomene nicht wirklich sind, in einem letztendlichen, absoluten Sinn.

Altes Testament

Erschaffen heißt in Gen 1 Grenzen setzen – zwischen Chaos und Kosmos, Himmel und Erde, Festland und Meer, und dadurch definierte Verhältnisse und Beziehungen stiften, die der Grund dafür sind, dass sich das Leben durch Auswahl und Entscheidung von Möglichkeiten entwickelt.

Geschöpfsein heißt in Grenzen existieren.

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